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aktuell
| 30. August Meister-Eckhart-Jahrbuch 9
| 16. Juni Abstracts, Ausschreibung, Beirat
| 23. April Encyclopédie des mystiques rhénans
| 29. März Bibliographie
| 3. Januar Jahrestagung Freiburg 2015
| 27. November Jahrbuch 8
| 4. Oktober Bibliographie
| 18. Mai Neuer Präsident | Bericht der Tagung in München | Suchfunktion
| 3. April Handschriftenpräsentation
| 8. März Bibliographie | Handschriften
| 2. Februar Symposium
Veranstaltungen:

Das Jahrbuch zur Konferenz in Mainz 2013 ist erschienen. Es enthält die meisten der dort gehaltenen Vorträge in (überarbeiteter) Artikelform - insbesondere den Abendvortrag von Alois M. Haas sowie einen Beitrag von Gottfried Thore Drywa, der in Mainz nicht gehalten wurde. In diesem Zusammenhang sind die der Website zwischenzeitlich gemeldeten Publikationen mit aufgeführt inkl. einer Doktorarbeit von Saulo Matias Dourado und einem Nachtrag zu 2014 von Christian Jung (s. Feed).

Zu der Jahrestagung im März liegen nun die Abstracts vor. Für die Jahrestagung im März 2016 in Hamburg wird um Texte gebeten (einzureichen bis zum 31. Juli 2015). Die Liste des aktuellen Beirats der MEG wurde aktualisiert.

Wie angekündigt, sind jetzt knapp 50 Artikel aus der 2011 erschienenden Encyclopédie des mystiques rhénans d'Eckhart à Nicolas de Cues et leur réception angeführt, die sich besonders mit Eckhart beschäftigen (nicht in der PDF der Bibliographie enthalten). Dabei sind einige Titel mit den entsprechenden Seiten auf eckhart.de verknüpft. Die Website wurde aus diesem Grund aktualisiert, speziell die Quaestiones parisienses enthalten jetzt auch die Texte, die Grabmann 1927 als "zweifelhafte Quaestionen Eckharts" abdruckte und die in der Edition von Sturlese im gerade abgeschlossenen Band 1,2 der Lateinischen Werke enthalten sind.

83 Titel sind hinzugekommen, 2 wurden entfernt. Die neuen verteilen sich wie folgt: 2015 (13); 2014 (53); 2013 (3); 2012 (8); 2010, 2009, 2008 und 2005 (je 1); 2007 (2) - s. Feed. Enthalten sind darin zwei französische Aufsatzsammlungen 2012 und 2014. Entfernt wurden 2 Titel aus 2014 und 2000. Diese Entfernungen sind der Überlegung geschuldet, dass Übersetzungen von Titeln zu Eckhart bzw. von Büchern, in denen u.a. auch Beiträge zu Eckhart zu finden sind (wie z.B. Philosophielexika o.ä.) nicht länger mehr als eigene Einträge geführt werden, sondern nur noch als Verweise. Mit dieser Arbeit wurde gerade erst begonnen - das wird sich also noch einige Zeit hinziehen und vermutlich etwa 100 bis 150 Titel betreffen. Entsprechend werden auch die Autoren aus der alphabetischen Liste entfernt werden. Von daher sind die aktuell 2.414 Titel (inkl. 54 Aufsatzsammlungen) von 1.166 Autoren nur als 'transitional' zu verstehen.
Ebenfalls entfernt wurden die Verweise auf 'Refdoc.fr', da: "The Refdoc catalogue can be used by members of the CNRS and French Higher Education and Research to consult bibliographic records and order document copies", d.h., der Katalog ist nicht mehr öffentlich. Die von 'cat. inist' (ebenfalls zu Refdoc gehörig) bis 2007 zur Verfügung gestellten Dokumente können zwar noch eingesehen werden, aber eine neue Suche ist nur noch den o.a. Personen möglich.
Geändert wurde die bisher unter Bibliographie eingereihte Tabelle der Übersetzungen des Eckhartschen Oeuvres bzw. der Pseudo-Eckhartiana. Die Tabelle steht jetzt für sich allein und ist sortierbar nach Jahr, Autor, Sprache und Text, was die Übersichtlichkeit wesentlich erhöht.
Sozusagen nach "Redaktionsschluß" liegt mir die Encyclopédie des mystiques rhénans d'Eckhart à Nicolas de Cues et leur réception aus dem Jahr 2011 vor, die eigentlich einer eingehenderen Würdigung bedarf. Dieser Band gehört in den Bücherschrank eines Jeden, der sich mit Eckhart, Tauler, Seuse oder Nikolaus von Kues beschäftigt. Eine Liste der gut 30 Aufsätze, die sich allein mit Eckhart beschäftigen, wird demnächst beigefügt. Eine Übersetzung in möglichst viele Sprachen wäre wünschenswert.

Die diesjährige Tagung "Von Schwester Katrei bis zum »Frankfurter«. Meister Eckharts Wirkung im 14. und 15. Jahrhundert." Wissenschaftliche Tagung in Zusammenarbeit mit der Meister-Eckhart-Gesellschaft und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg findet von Freitag, den 13. bis Sonntag, den 15. März an der Katholischen Akademie Freiburg statt. Anmeldungsunterlagen im Flyer.

Das Meister-Eckhart-Jahrbuch 8 mit einer Auswahl von Vorträgen der Jahrestagung 2012 in München "Religiöse Individualisierung in der Mystik. Eckhart - Tauler - Seuse" ist erschienen. PDFs des Inhaltsverzeichnisses, des Vorworts und eine Leseprobe (die ersten 9 Seiten) des Artikels von Jörg Rüpke befinden sich hier. Die für die Eckhart-Bibliographie relevanten Artikel sind zum Jahr 2014 aufgeführt.

Die halbjährliche Suche erbrachte 97 neue Titel, davon 62 für 2014, 17 für 2013, je 2 für 2004 und 2006 und je einen Nachtrag für die Jahre 2000, 2001 und 2011 (s. Feed). Auch konnte ein niederländischer Band aus 2010 mit zehn Beiträgen sowie einige Rezensionen nachgereicht werden. Damit sind aktuell 2.335 Titel (darunter 52 Aufsatzsammlungen) von 1.130 Autoren und Autorinnen erfasst.
Der Anteil der internationalen Beiträge steigt weiter, nur in den Jahren 2011, 2008, 2007 und 2003 lag er unter 50 %. Die außereuropäische Rezeption Meister Eckharts ist hierzulande jedoch kein Thema oder wird, wenn überhaupt, nur im Bezug auf Japan wahrgenommen (vgl. Beckmann 1995).
Die Übersetzung der deutschen Werke schreitet ebenfalls voran. Wiesław Szymona hat die polnische Übersetzung der Prr. Quint 60-86 (DW 3) veröffentlicht und gleichzeitig eine Auswahl aus dem Werk vorgelegt. Auch die erstmals 1983 veröffentlichte portugiesische Übersetzung der DW 1-3 und 5 von Ilse Teresa Masbach de Brugger (eine Auswahl daraus legte Mauricio Beuchot 1998 vor) wurde 2013 neu aufgelegt. Eine Liste der Übersetzungen seit 1995 findet sich übrigens hier.

Prof. Freimut Löser ist seit der letzten Mitgliederversammlung im März neuer Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft. Er tauscht den Platz mit Prof. Dietmar Mieth, der damit zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Ansonsten bleibt beim Vorstand und erweiterten Vorstand alles beim Alten.
Prof. Mieth hat auch einen umfangreichen Bericht zu der Tagung in München 2014 eingesandt, der die Inhalte der Vorträge zusammenfasst und insbesondere den öffentlichen Abendvortrag von Prof. Ueda ausführlich referiert.
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Wie im letzten Eintrag bereits angekündigt, können die von der Meister-Eckhart-Gesellschaft erworbenen Scans der lateinischen Handschriften CA 2° 181 (Sigle E) und CA 2° 321 (Sigle F) aus der Erfurter Bibliotheca Amploniania nun online (in fünf Auflösungsstufen) eingesehen werden. Auf der neuen Handschriften-Seite sind die Informationen zu den beiden Hss. und dem selbstprogrammierten Viewer zusammengefasst. Angezeigt werden jeweils nur die Bilder mit den Eckharttexten; die vollständigen Handschriften können jedoch als PDF heruntergeladen werden. Zusätzlich kann man die Texte der Hs. E mit dem Textabdruck von Denifle (1886) vergleichen. Ein Vergleich mit Konrad Weiss' Abdruck der Rezension E in den lateinischen Werken (Bd. 1,1) ist leider nicht möglich, da Kohlhammer dafür keine Genehmigung erteilt hat.
Direkt zur Präsentation der Handschriften CA 2° 181 und CA 2° 321.

Nachdem das Meister-Eckhart-Jahrbuch 7 (abgekürzt MEJB oder MEJb) frisch eingetroffen ist, war es an der Zeit für die halbjährliche Überarbeitung der Bibliographie. Das Jahrbuch belegt (bis auf einen Aufsatz von A. Palazzo) fast alle Plätze für 2014 (10 Einträge plus dem Jahrbuch als Aufsatzsammlung selbst) und beansprucht eine Aktualisierung der Publikationen sowie eine Verlinkung der Tagung München 2010 mit den entsprechenden Artikeln. Zu 2013 wurden 26 neue Arbeiten ausfindig gemacht, zu 2012, 2009, 2008 und 2002 Aufsätze nachgetragen (s. Feed) und über den Zeitraum 1997-2012 Rezensionen nachgereicht. Die Übersicht über die Übersetzungen von Texten Eckharts wurde ergänzt und die PDF entsprechend aktualisiert.
Insgesamt sind nun seit 1995 2.189 Einträge verzeichnet, zu denen 50 Aufsatzsammlungen hinzukommen. Geschrieben wurden die Aufsätze, Monographien etc. von 1.081 Autoren und Autorinnen in 39 Sprachen (s. internationale Beiträge).

Handschriften: Dank des Einsatzes von Prof. Dietmar Mieth ist es endlich möglich geworden, Scans der Hss. Cod. Ampl. 2° 181 (Sigle E ) und 2° 321 (Sigle F ) zu erwerben. Die Kopien liegen vor und sollen demnächst auf dieser Website einsehbar sein, wobei noch an der Präsentation (sprich: der programmtechnischen Umsetzung) gearbeitet wird. Von besonderem Interesse ist hierbei die Handschrift E, die noch zu Lebzeiten Eckharts entstand und den ersten Bearbeitungsstand der Prologe zum Opus Tripartitum , den Kommentaren zu Genesis (I), Exodus und Sapientia sowie zu In Eccli. zeigt. Ausführlich besprochen wird die Hs. von Konrad Weiß in der Einführung zu LW 1[,1] (1964) und von Loris Sturlese in seinem Aufsatz "Meister Eckhart in der Bibliotheca Amploniana" (1995). Textabdrucke stammen von Heinrich Denifle (1886) und K. Weiß, LW 1, S. 35-101, die - soweit möglich - parallel zu den Bildern der Hs. angezeigt werden. Die Handschrift wurde leider noch keiner eigenen kritischen Edition unterzogen; sie erscheint in den Lat. Werken nur im Variantenapparat im Vergleich zur 'CT-Rezension', d.h. der 'normierten' Ausgabe anhand der Hss. Cues Cod. 21 (Sigle C ) und Trier Cod. 72/1056 (Sigle T ). Dabei wäre eine eigene Edition wie die von Sturlese aufgrund seines Fundes der Hs. Oxford Cod. Laud. misc. 222 (Sigle L ; LW 1,2) sicher hilfreich für das Verständnis der Entwicklung Eckharts bei der Bearbeitung v.a. der Kommentare.

Veranstaltung: Mystik im Mittelalter. Gegensatz oder Vollendung der Vernunft?
7. Symposium zur Philosophie des Mittelalters
Leibnitz Universität Hannover, 25.-27. Februar 2014
Das Programm und Anmeldeinformationen finden Sie hier .