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| 16. Februar Jahrestagung Mainz 2013 | Eckhart 1313 - 2013
| 18. Januar Bibliographie
Veranstaltungen:
  • 3.-5.10.14: Wochenend-Seminar "Lektüre und Meditation mit Texten von Meister Eckhart (1260 - 1328). Die reine Gegenwart als Berührung mit der Ewigkeit".
    Ort: Haus „La Verna“, Auf dem Abtsberg 4a, 77723 Gengenbach
    Flyer mit Anmeldung.
  • 17.10.14: Kolloquium "Meister Eckhart: Subjekt und Wahrheit. Die dynamische Vermittlung von natürlicher Vernunfterkenntnis, Offenbarungstheologie und Glaubenspraxis".
    Ort: Universität Wien. Sitzungssaal der Katholisch-Theologischen Fakultät.
    Programm.
  • 28.-29.11.14: Tagung "Meister Eckhart - Inspirationsquelle für Bernhard Welte und für eine christliche Spiritualität heute "
    Ort: Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg.
    Weitere Informationen zum Programm und den Kosten im Flyer.
  • 20.-21.2.2015: Workshop "Geistliche Literatur des Spätmittelalters – Handschriften, Überlieferung, Edition". Interdisziplinärer Workshop für Doktoranden und Postdoktoranden der mediävistischen Disziplinen
    Ort: Universität Augsburg.
    Call for Papers - Anmeldeschluß: 30.9.2014.

Prof. Freimut Löser ist seit der letzten Mitgliederversammlung im März neuer Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft. Er tauscht den Platz mit Prof. Dietmar Mieth, der damit zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Ansonsten bleibt beim Vorstand und erweiterten Vorstand alles beim Alten.
Prof. Mieth hat auch einen umfangreichen Bericht zu der Tagung in München 2014 eingesandt, der die Inhalte der Vorträge zusammenfasst und insbesondere den öffentlichen Abendvortrag von Prof. Ueda ausführlich referiert.
Hinweis: Die Suchfunktion ist z.Z. außer Dienst, da atomz.com seine Dienste eingestellt hat. Ich bin auf der Suche nach einer Alternative. Bis diese gefunden und implementiert ist, kann die Suche leider nicht genutzt werden.

Wie im letzten Eintrag bereits angekündigt, können die von der Meister-Eckhart-Gesellschaft erworbenen Scans der lateinischen Handschriften CA 2° 181 (Sigle E) und CA 2° 321 (Sigle F) aus der Erfurter Bibliotheca Amploniania nun online (in fünf Auflösungsstufen) eingesehen werden. Auf der neuen Handschriften-Seite sind die Informationen zu den beiden Hss. und dem selbstprogrammierten Viewer zusammengefasst. Angezeigt werden jeweils nur die Bilder mit den Eckharttexten; die vollständigen Handschriften können jedoch als PDF heruntergeladen werden. Zusätzlich kann man die Texte der Hs. E mit dem Textabdruck von Denifle (1886) vergleichen. Ein Vergleich mit Konrad Weiss' Abdruck der Rezension E in den lateinischen Werken (Bd. 1,1) ist leider nicht möglich, da Kohlhammer dafür keine Genehmigung erteilt hat.
Direkt zur Präsentation der Handschriften CA 2° 181 und CA 2° 321.

Nachdem das Meister-Eckhart-Jahrbuch 7 (abgekürzt MEJB oder MEJb) frisch eingetroffen ist, war es an der Zeit für die halbjährliche Überarbeitung der Bibliographie. Das Jahrbuch belegt (bis auf einen Aufsatz von A. Palazzo) fast alle Plätze für 2014 (10 Einträge plus dem Jahrbuch als Aufsatzsammlung selbst) und beansprucht eine Aktualisierung der Publikationen sowie eine Verlinkung der Tagung München 2010 mit den entsprechenden Artikeln. Zu 2013 wurden 26 neue Arbeiten ausfindig gemacht, zu 2012, 2009, 2008 und 2002 Aufsätze nachgetragen (s. Feed) und über den Zeitraum 1997-2012 Rezensionen nachgereicht. Die Übersicht über die Übersetzungen von Texten Eckharts wurde ergänzt und die PDF entsprechend aktualisiert.
Insgesamt sind nun seit 1995 2.189 Einträge verzeichnet, zu denen 50 Aufsatzsammlungen hinzukommen. Geschrieben wurden die Aufsätze, Monographien etc. von 1.081 Autoren und Autorinnen in 39 Sprachen (s. internationale Beiträge).

Handschriften: Dank des Einsatzes von Prof. Dietmar Mieth ist es endlich möglich geworden, Scans der Hss. Cod. Ampl. 2° 181 (Sigle E ) und 2° 321 (Sigle F ) zu erwerben. Die Kopien liegen vor und sollen demnächst auf dieser Website einsehbar sein, wobei noch an der Präsentation (sprich: der programmtechnischen Umsetzung) gearbeitet wird. Von besonderem Interesse ist hierbei die Handschrift E, die noch zu Lebzeiten Eckharts entstand und den ersten Bearbeitungsstand der Prologe zum Opus Tripartitum , den Kommentaren zu Genesis (I), Exodus und Sapientia sowie zu In Eccli. zeigt. Ausführlich besprochen wird die Hs. von Konrad Weiß in der Einführung zu LW 1[,1] (1964) und von Loris Sturlese in seinem Aufsatz "Meister Eckhart in der Bibliotheca Amploniana" (1995). Textabdrucke stammen von Heinrich Denifle (1886) und K. Weiß, LW 1, S. 35-101, die - soweit möglich - parallel zu den Bildern der Hs. angezeigt werden. Die Handschrift wurde leider noch keiner eigenen kritischen Edition unterzogen; sie erscheint in den Lat. Werken nur im Variantenapparat im Vergleich zur 'CT-Rezension', d.h. der 'normierten' Ausgabe anhand der Hss. Cues Cod. 21 (Sigle C ) und Trier Cod. 72/1056 (Sigle T ). Dabei wäre eine eigene Edition wie die von Sturlese aufgrund seines Fundes der Hs. Oxford Cod. Laud. misc. 222 (Sigle L ; LW 1,2) sicher hilfreich für das Verständnis der Entwicklung Eckharts bei der Bearbeitung v.a. der Kommentare.

Veranstaltung: Mystik im Mittelalter. Gegensatz oder Vollendung der Vernunft?
7. Symposium zur Philosophie des Mittelalters
Leibnitz Universität Hannover, 25.-27. Februar 2014
Das Programm und Anmeldeinformationen finden Sie hier .

Tagung: Das Programm der Jahrestagung 2014 liegt nun vor (und wurde auch schon an die Mitglieder der MEG verschickt). Sie wird zum dritten Mal nach 2010 und 2012 in Zusammenarbeit mit der Kollegforschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“ am Max Weber Kolleg der Universität Erfurt und Katholische Akademie in Bayern in München stattfinden.

Büro: Seit Oktober ist auch das Büro der Meister-Eckhart-Gesellschaft in der Predigerstr. 3, 99084 Erfurt, im Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert, eingerichtet und an das britische Forschungsprojekt „Meister Eckhart und die Universität Paris“ (Leitung: Markus Vinzent) übergeben worden.
Das Max Weber Kolleg der Universität Erfurt hat die vorhanden Forschungsinitiativen von Markus Vinzent, seinen Mitarbeitern, Andres Quero-Sánchez und Dietmar Mieth zu einer „Forschungsstelle Meister Eckhart“ zusammengefasst.

Denkmal: Am 8. Dezember sind in Erfurt vor der Predigerkirche sieben Sprüche des Meisters als Bodendenkmal eingeweiht worden (s. Zeitungsartikel ). Dietmar Mieth hielt zu diesem Anlaß eine kleine Ansprache:
"Als Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft beglückwünsche ich die Predigergemeinde für die Idee und die Ausführung dieses Denkmals vor dem Hauptportal der Predigerkirche. Es ergänzt das Denkmal im Seitenportal der Kirche. Es zitiert den Meister selbst. Man kann nun stehen bleiben, und von ihm lesen. Zitiert werden Worte, die er genau hier in Erfurt gesprochen hat und niederschreiben ließ. Die Worte sind aus Gesprächen mit seinen Mitbrüdern im Kloster, aber auch auf den Hintergrund von Gesprächen in der Stadt 1294-1298 entstanden.
Der Dominikaner Eckhart, in Tambach geboren, war damals Prior des Klosters und Vikar für die Thüringer Dominikaner-Klöster insgesamt. Später kehrte er als Magister (deutsch: Meister) von Paris (1303) nach Erfurt als Leiter der gesamten nordostdeutschen Ordensprovinz zurück. Die Stadt Erfurt hat dies 2003 mit sehr viel Einsatz gefeiert, und die Eckhart-Tage im Juli 2013 - in Erinnerung an den Thüringer Eckhart als „Begründer der Rheinischen Mystik“ - wurden gut aufgenommen. Inzwischen haben wir in der Predigerstraße 3 ein Büro und am Max Weber Kolleg eine Forschungsstelle begründet. Hilfreich war dabei, dass ein großes britisch finanziertes Projekt „Meister Eckhart und die Universität Paris“ den Weg nach Erfurt an das Max Weber Kolleg fand.
Der Meister Eckhart ist aus mehreren Gründen berühmt. Er war ein Sprachgenie. Manche Wörter der deutschen Sprache gehen in ihrer Bedeutung auf ihn zurück. Wer heute von „Bildung“ redet, benutzt ein Wort, das Meister Eckhart geprägt hat. Ich hoffe, das Bildungsministerium weiß das. Dies gilt auch für das Wort „Wirklichkeit“, das bei Eckhart freilich noch viel mit „Wirken“ (schöpferische Tätigkeit) zu tun hat.
Eckhart ist ein „Lebemeister“, d.h. ein Lehrer des richtigen Lebens. Dazu wird er heute mit seinen geflügelten Worten im Internet reichlich zitiert. Vor allem das Wort „Gelassenheit“ ist von ihm geprägt worden. In der englischen und französischen Sprache benutzt man gern für Eckharts Lebenslehre das Wort „detachment“ - „détachement“ (Losgelöstheit).
Als religiöses Genie - als „ein gelehrter und heiligmäßiger Mann“ nach einer alten Chronik - ist Eckhart überall dort, wo man von „Mystik“ redet, d.h. in allen Weltreligionen präsent. An Erfurt ist man wegen Meister Eckhart interessiert, denn nur hier stehen Kirche und Kloster wie zu seiner Zeit. Eckhart ist freilich ein Christ für die Ökumene, denn er hat vor der konfessionellen Spaltung die religiöse Tiefe der Gottesgeburt in der Seele, die Offenheit des Glaubens für die Vernunft und die religiöse Freiheit des einzelnen entfaltet. Das Max Weber Kolleg der Universität Erfurt hat seit kurzem eine „Forschungsstelle Meister Eckhart“. Hier in der Predigerstr. 3, im Pfarrhaus, hat die Meister Eckhart Gesellschaft ein Büro eingerichtet, das derzeit von einem britischen Forschungsteam für das Thema „Meister Eckhart und die Universität Paris 1311-1313“ genutzt wird.
Ich selbst bin seit über 5o Jahren als katholischer Theologe von Meister Eckhart begeistert. Umso mehr freue ich mich darüber, dass sein Gedächtnis in seiner Heimat und insbesondere in der evangelischen Prediger-Gemeinde bewahrt und immer wieder erneuert wird. Herzlichen Glückwunsch!"

Seminar: Von Mi., 5. bis Sa., 8. Februar 2014 findet am Volkshochschulheim Inzigkofen (im Naturpark Obere Donau) ein Seminar zum Thema "Meister Eckharts Mystik - ein Modell für das gelingende Leben" unter der Leitung von Prof. em. Dr. Dietmar Mieth statt (s. Website ). Der Kurspreis beträgt 140,- €. Die Teilnehmer werden in den ehemaligen Nonnenzellen beherbergt und mit 4 Mahlzeiten am Tag versorgt.

78 Titel (59 für 2013 und 19 Nachträge - s. Feed) sind hinzugekommen, wodurch die Bib. jetzt 2.198 Einträge von 1.071 Autoren und Autorinnen aufweist (davon 49 Aufsatzsammlungen wie Tagungsbände u.a.). Von dem Workshop bei den Eckhart Tagen in Erfurt (s.u.) sind sechs Vorträge in der epd-Dokumentation Nr. 34 erschienen, die auch online eingesehen werden können.
Ebenfalls eingesehen können nun kurze Zusammenfassungen der Vorträge der letzten Jahrestagung in Mainz.

Unter dem Titel: Thomas von Erfurt und Meister Eckhart findet eine Tagung der Kolleg-Forschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“ am Max-Weber-Kolleg und des Großprojektes „Meister Eckhart und die Pariser Universität“ am King's College London, gefördert vom britischen AHRC, in Verbindung mit der Meister Eckhart Gesellschaft, organisiert von Prof. Dr. Dietmar Mieth und Prof. Dr. Markus Vinzent, in Erfurt statt.
Anmeldung über die Website des Kollegs. Das Programm der Veranstaltung.

Die Meister Eckhart Tage Erfurt 2013 (4. - 6. Juli) boten ein vielfältiges Programm (s.u.), zu dem u.a. ein zweitägiger Workshop und ein Einkehrtag gehörten, begleitet von der Lesung von Eckhart-Texten von Martina Gedeck und einer Predigt von Kardinal Prof. Dr. Walter Kasper in der Predigerkirche am 6. Juli 2013. Seine Predigt: Meister Eckhart Lese- und Lebemeister, deren Text er der Meister-Eckhart-Gesellschaft freundlicherweise zur Online-Präsentation zur Verfügung stellt (wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten) sowie zwei Berichte von Dietmar Mieth über die Eckhart Tage und den Workshop sind unter 'Erfurt 2013' zusammengefasst.
Die Veranstaltung wird voraussichtlich im Herbst in Straßburg fortgesetzt.

Eine begleitende Broschüre zu den Eckhart-Tagen in Erfurt (s.u.) mit einem Text von Dietmar Mieth: Meister Eckharts Faszination heute ist erschienen, die in Erfurt auch über die Tage hinaus ausliegen wird.
Außerdem anbei ein Flyer für ein Wochenendseminar vom 27. bis zum 29. September in Augsburg: Thema der Veranstaltung ist Meditationen mit Meister Eckhart "Gott ist Liebe". Die Referenten sind Lothar Heggmair, Prof. Dr. Ernst Hellgardt, Prof. Dr. Freimut Löser und Dr. Karl Heinz Witte.

So kann es halt manchmal gehen. Einen Tag nach dem letzten Update lag das Meister-Eckhart-Jahrbuch 6, Meister Eckharts Erfurter ›Reden‹ in ihrem Kontext in der Post, wodurch die Bibliographie um 15 Titel für 2013 erweitert wird. Das Jahrbuch ist übrigens so "frisch", dass es bisher weder in der Datenbank der Deutschen Nationalbibliothek noch dem WorldCat-Katalog aufzufinden ist.

Das vollständige Programm für die Meister-Eckhart-Tage in Erfurt vom 4. bis 6. Juli 2013 (s. u.) liegt nun vor:

  • Akademischer Workshop am 04. und 05. Juli zum Thema "1313-2013: Der Thüringer Meister Eckhart als Begründer der Rheinischen Mystik?"
  • Lesung von Texten des Meister Eckhart mit der aus Film und Fersehen bekannten Schauspielerin Martina Gedeck unter dem Titel "Vom Grund des Lebens". Die Lesung beginnt am 04.07. um 19.30 Uhr.
  • Einkehrtag mit Renate Morawietz am 06.07. von 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Ökumenischer Gottesdienst mit einer Predigt von Kardinal Walter Kasper, Rom, und Musik zu Texten der Mechthild von Magdeburg
Umfangreiche Informationen finden sich auf der dazu eingerichteten Website .

Drei Einträge zu 2011 von Alessandro Palazzo und Nadja Bray sind zur Bibliographie hinzugekommen (Dank an Dott. Palazzo für die Mitteilung) sowie ein Nachtrag zu 2005 von Jan-Erik Hansen. Außerdem ist der bisher unter 2013 verzeichnete Aufsatz von Balázs J. Nemes bereits 2012 erschienen.

25 Titel (10 dt., je 6 engl. und frz., je ein ital., jap. und span.) für 2013 sind hinzugekommen (drei davon bisher unter 2012 und 2011) sowie Nachträge zu 2012 (1), 2011 (2), 2003 (1) und 1999 (1) - s. Feed. Damit sind aktuell 2.100 Titel (davon 48 Ausatzsammlungen) von 1.027 Autoren und Autorinnen gelistet. Fünf Einträge sind in mehrfachen Ausgaben erschienen (Clark, Flasch, Forell, Petit und Schupp).

Von der Veranstaltung "Eine mystische Nacht mit Meister Eckhart – Magister, Manager, Mystiker" am 26. August 2011 (s. Aufsatzsammlung von 2012) ist eine Auswahl an Videos online gestellt:

Das fertige Programm der bereits angekündigten nächsten Jahrestagung in Mainz vom 19. bis zum 21. April: "Sprachbilder und Bildersprache bei Meister Eckhart. Strategien des Sprechens über das Unsagbare" liegt nun vor. Die Veranstalter (die Meister-Eckhart-Gesellschaft und das Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt (MWK) in Kooperation mit dem Erbacher Hof, Akademie der Diözese Mainz) freuen sich darauf, Sie in Mainz begrüßen zu dürfen (Anmeldung: s. Flyer).
In diesem Jahr werden in Erfurt "Eckhart-Tage" vom 4. bis 7. Juli stattfinden. Sie stehen unter dem Thema:

1313-2013. Meister Eckhart als "Begründer" der Rheinischen Mystik

Sie erinnern an Eckharts neue Aufgabe, vor allem in Straßburg, nach dem Ende seiner Lehrtätigkeit in Paris 1313 (vgl. Meister Eckharts Straßburger Jahrzehnt). Dessen wird dann auch in Straßburg am 20. September 2013 zusammen mit den Freunden der Rheinischen Mystik gedacht.
Die Eckhart-Tage in Erfurt umfassen einen Workshop (4./5.7.), einen Einkehrtag (6.7.), eine kleine Ausstellung, einen Lese-Abend (jeweils im Predigerkloster) und am 6. oder 7.7. einen ökumenischen Gottesdienst in der Prediger-Kirche, zu dem u.a. Kardinal Kasper zugesagt hat. Dazu gehören noch weitere Maßnahmen zum Eckhart-Gedächtnis bei der Predigerkirche. U.a. hat Dietmar Mieth mit einem Initiativkreis in Erfurt neue Broschüren für die Erkundung von Eckharts Spuren aufgelegt.
Dazu werden bald die entsprechenden Programme und Informationen veröffentlicht.

Die Bibliographie wurde vollständig überarbeitet. Anlaß war die Beseitigung eines bisherigen Mankos, der mehrfachen Aufnahme eines Titels aufgrund von weitere Auflagen oder Neuausgaben. Die Überprüfung jeder einzelnen Position führte dazu, dass etwa 120 Einträge entweder herausgenommen oder (zu einem kleinen Teil) verschoben wurden. Zur möglichst vollständigen Erfassung der Ausgaben einer Publikation habe ich eine eigene Datei erstellt, die zur Zeit 85 Titel aufweist, wobei auch Übersetzungen und Lizenzausgaben erfaßt wurden, wodurch sich zum Teil recht lange Listen ergaben (vgl. besonders Hans Joachim Störig und Erich Fromm). Aufgenommen sind nur Titel, von denen mindestens 3 Ausgaben erschienen sind. Verlinkt mit den Jahresdateien wurden dann entweder die Erstausgaben oder erweiterte Auflagen sowie die Übersetzungen. Eine Sonderstellung nehmen dabei die Ausgaben ein, die chronologisch vor der Bearbeitung des aktuellen Jahres liegen. Am Anfang jeder Jahresdatei sind zusätzliche Hinweise auf Erstauflagen, 2. Auflagen und weitere Ausgaben gegeben (zum Umgang mit den Mehrfach-Ausgaben vgl. auch die Angaben in der Bibliographie).
Im Zuge dieser Durchsicht wurde ein anderer Mangel - zumindest teilweise - beseitigt: der der korrekten Schreibweise der Einträge. Ausgenommen sind asiatische Zeichensätze; hier habe ich auf die Umschreibungen des WorldCat und der Deutschen Nationalbibliothek zurückgegriffen. Für die PDF war dazu die Umstellung auf einen Unicode-Font notwendig, der bei gleicher Schriftgröße wesentlich mehr Platz benötigt, weshalb die Datei statt bisher 150 nun 236 Seiten umfasst.
Außerdem förderte die Bearbeitung weitere 130 Einträge für 1996-2011 zu Tage sowie 60 für 2012 und 70 für das neu hinzugekommene Jahr 1995, wodurch die Bibliographie für die Jahre 1995-2013 jetzt insgesamt 2073 Titel umfasst, von denen es sich bei 48 um Aufsatzsammlungen handelt. Durch diese Erweiterungen verzeichnet die alphabetische Liste nun 1012 Autoren bzw. Autorinnen.
Schließlich habe ich die Angaben zur Online-Bibliographie überarbeitet, erweitert und aktualisiert und insbesondere eine Tabelle zu den Übersetzungen der Eckhart-Texte seit 1995 in 23 andere Sprachen erstellt, die die bisherige Darstellung ablöst und den Stand wesentlich ausführlicher und übersichtlicher als bisher abbildet.