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Die neue, vollständig aktualisierte Bibliographie, die inzwischen rund 1.300 Einträge und 650 Namen seit 1997 umfasst, ist nun online. Zusätzlich zur chronologischen und alphabetischen Erfassung aller Titel und AutorInnen bietet sie auch die Möglichkeit, nahezu jeden Eintrag in einer Bibliothek vor Ort zu suchen bzw. in Online-Katalogen zu recherchieren und teilweise den Abstract, das Inhaltsverzeichnis oder auch den Text selbst (als PDF Außerdem wurden verschiedene kleinere optische und programmtechnische Änderungen vorgenommen und die Publikations- sowie die Links-Seite (Recherche) ergänzt. Vom 10. bis zum 12. September 2010 findet am Ehrbacher Hof in Mainz eine wissenschaftliche Tagung der Kollegforschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“ des Max Weber Kollegs in Erfurt (MWK) in Verbindung mit der Akademie der Diözese Mainz und der Meister Eckhart-Gesellschaft (MEG) statt. Thema der Tagung ist: Mystik, Recht und Freiheit. Die spätmittelalterliche Suche nach religiöser Erfahrung im Kontext der Inquisition und ihre heutige Bedeutung für die Debatte um religiöse Freiheit. Das Programm und weitere Informationen unter Tagungen. Dietmar Mieth hat einen Bericht über die Tagung in Paris verfasst, die ebenfalls unter Tagungen nachgelesen werden kann (s. Rencontre à Paris 2010). Am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt ist im Rahmen der Kolleg-Forschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“ gefördert von der DFG unter Leitung von Professor Dr. Hans Joas und Professor Dr. Jörg Rüpke eine Stelle für
eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (E13 TV-L)
(Kennziffer: 35/2010) für das Teilprojekt 4 „Religiöse Bewegungen im Mittelalter“ zu besetzen. Dieses Teilprojekt wird von Prof. Dr. Dietmar Mieth geleitet. Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt für zunächst zwei Jahre zu besetzen und teilzeitgeeignet. In dieser Zeit ist eine Habilitation an der Universität Erfurt mit einem einschlägigen Projekt zu bearbeiten sowie die Arbeit des Teilprojektleiters, insbesondere bei der Organisation von Tagungen, zu unterstützen. Bevorzugt wird dabei eine Kompetenz im Bereich der religiösen Bewegungen des Spätmittelalters. Erwartet wird zudem die Erbringung von 2 SWS Lehre im BA- bzw. MA-Studium einer Fakultät der Universität Erfurt. Nähere Informationen zur Kolleg-Forschergruppe finden sich unter http://www.unierfurt.de/max-weber-kolleg/kfg/ Markus Vinzent (Eckhart Society, s.u.) zum Stand der Dinge bzgl. der Rehabilitation Meister Eckharts: Meister Eckhart rehabilitated by the Pope Da zum Programm einige Fotos und einer kurzer Bericht hinzugekommen sind, wurde alles zur Datei muenchen.htm zusammengefasst.
Die Meister-Eckhart-Gesellschaft mit ihrem Vizepräsidenten Freimut Löser ist gemeinsam mit der englischen Eckhart Society Session 230. Eckhart in the Context of Philosophy
Session 1230. Meister Eckhart's Sources
Die Bibliographie 1997-2010 wurde vollständig überarbeitet. Als html-Datei steht die Bibliographie mit den bisherigen Titeln 1997-2008 zur Verfügung, ergänzt um die Jahre 2009 und 2010, die bzgl. der letzten Aktualisierung erweitert wurden. Eine vollständige Bibliographie mit über 1.100 Einträgen kann als .pdf- oder .rtf-Datei abgerufen werden. Nach der Jahrestagung in München wird die .htm-Datei umstrukturiert, ergänzt und um weitere Informationen sukzessive erweitert werden. Hinzugefügt wurden Titel zum Jahr 2009 und Buchankündigungen für das laufende Jahr 2010.
Das endgültige Programm der Tagung vom 12.-14. März 2010 ist jetzt unter Tagungen aufgeführt.
Liebe Mitglieder der Meister-Eckhart-Gesellschaft, hiermit laden wir Sie zur öffentlichen Jahrestagung der MEG vom 12. bis 14. März 2010 in die Katholische Akademie in Bayern Zugleich ist dies eine Einladung zur Mitgliederversammlung am 13. März 2010 im Rahmen dieser Tagung. Meister Eckharts angenommenes Geburtsjahr 1260 steht im Jahr 2010 besonders im Zentrum der Erinnerung. Der Vorstand der MEG hat sich deshalb entschlossen, der MEG-Jahrestagung dieses Profil zu geben und sie unter das Motto "Meister Eckhart im Original: Fakten, Bilder und Legenden nach 750 Jahren" zu stellen. Dabei werden zwei Anliegen miteinander verbunden: Auf der einen Seite soll die heutige Eckhart-Rezeption in ihrer Chance, Pluralität und Ambivalenz beachtet werden, auf der anderen Seite soll Eckhart so vorgestellt werden, wie man es heute mit Hilfe wissenschaftlicher Bemühungen in größtmöglicher Nähe zum "Original" verantworten kann. Die Zusammenstellung der Vorträge folgt dem Anliegen, in einer Vortragseinheit möglichst beide Aspekte zu repräsentieren. Wir sind froh darüber und stolz darauf, dass es gelungen ist, für beide Anliegen prominente Vertreter zu finden, wobei sich dies, wie man sieht, ja auch in einer Person vereinigen kann. Die bleibende Nachfrage und spirituelle Unruhe, die Meister Eckhart heute erzeugt, hat etwas mit ihm selbst und mit seiner Brücke zwischen Wissenschaftlichkeit bzw. Intellektualität und faszinierender Wegweisung in der Predigt zu tun. Das Programm spiegelt die Annäherungen an Meister Eckhart im Panorama der Bezugswissenschaften und unterschiedlichen Aneignungen wider. Dank des Engagements der Katholischen Akademie in Bayern können wir unsere Jahrestagung mit ihrer Hilfe gestalten. Die Akademie bietet zwar einer größeren Zahl die Möglichkeit der Verköstigung, hat aber nur begrenzt Betten zur Verfügung. Daher hat die Akademie ein Kontingent im Exerzitienhaus Schloß Fürstenried bestellt, das man mit der U-Bahn erreichen kann. Für eine Übernachtung muss man 42.-, für die Verköstigung 14.- Euro pro Mittagessen oder Abendessen rechnen. Insgesamt summiert sich das dann auf 126.- Euro. Die Pausenbewirtung mit Kaffee u.a. ist davon getrennt bei dem Servicepersonal zu zahlen. Dank der Großzügigkeit der Bayerischen Staatsbibliothek wird es möglich sein, in die wichtigsten Eckhart-Handschriften aus ihrem Besitz in einem Vorprogramm einzuführen. Dazu kommen eventuell noch Leihgaben aus anderen Bibliotheken, über die noch verhandelt wird. Daraus wird sich ein Spektrum für die gesamte Eckhart-Überlieferung ergeben. Tatsächlich im Original vorgelegt, gezeigt und besprochen werden u.a.: Ein vor nicht langer Zeit aufgetauchtes wertvolles Pergamentfragment mit Predigten des "Gottesgeburtszyklus", der "Rebdorfer Eckhart-Kommentar" (zur "Armutspredigt"), Pergamenthandschriften aus dem 14. und 15. Jahrhundert, Handschriften aus verschiedenen Frauen- und Männerklöstern und aus Laienbesitz. Eckharts Schriften, von den "Reden der Unterweisung", über die deutschen Predigten bis hin zu Spruchsammlungen und Legenden über ihn, vielleicht sogar eine der selten Handschriften des "Buches der göttlichen Tröstung", werden präsentiert. Achtung: Für dieses Vorprogramm ist eine gesonderte verbindliche Anmeldung nötig. Diese Veranstaltung wendet sich nicht an Handschriften-Experten, sondern ganz bewusst an alle Mitglieder der Gesellschaft. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (ca. 20); die Plätze werden in der Reihenfolge der verbindlichen Anmeldungen vergeben. Anmeldung (für dieses Vorprogramm!) an: Robert.Steinke[at]phil.uni-augsburg.de bzw.: Universität Augsburg, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Herrn Robert Steinke M.A., Universitätsstr. 10, 86135 Augsburg. Mit guten Wünschen für das kommende Weihnachtsfest und für das Eckhart-Gedenkjahr 2010 Dietmar Mieth (Präsident MEG) - Freimut Löser (Vizepräsident MEG) Das "Forum der Meister-Eckhart-Gesellschaft" ist erstellt und kann unter dieser Adresse Auf Vorschlag des bisherigen Webmasters der Internet-Präsenz der Meister-Eckhart-Gesellschaft, Dr. Karl-Heinz Witte, hat Eckhart Triebel (Berlin) nach Zustimmung des Vorstandes der Gesellschaft die Nachfolge Wittes als Webmaster übernommen. Zu diesem Anlaß präsentiert sich die Website in einem leicht veränderten Layout, womit die bisherigen Seiten unter einem neuen Menü gebündelt und um die Programme aller bisherigen Tagungen und die bisher erschienenen Publikationen erweitert werden. Neu hinzugekommen sind weiterhin eine erste Liste von Links, d.h. Verweise auf andere Seiten im www (Web, Internet) sowie das Impressum. Sehr geehrte Damen und Herren, viele von Ihnen haben sich gefreut, mit etwas Verspätung das zweite Jahrbuch der Meister Eckhart Gesellschaft zu erhalten, das die Tagung in Straßburg (2006) dokumentiert. Die Rückmeldungen sind sehr gut, es ist ein repräsentativer, innovativer und perspektivenreicher Band geworden. Ich möchte darauf hinweisen, daß mit der Mitgliedschaft die Frage verbunden ist, ob man das Jahrbuch zum Vorzugspreis erhalten will. Ist dies bejaht, kommt das Jahrbuch routinemäßig. Das nächste Jahrbuch (Eckhart und Augustinus, Würzburg 2007) ist ebenso auf dem Wege wie das Jahrbuch darauf (Cusanus und Eckhart, Trier 2008). Wir hoffen, daß beide zum Jahresende auslieferbar sind. Die Jahrestagung der MEG in Regensburg ("Wie denkt der Meister?" 17.-19.April 2009), welche einen Überblick über philosophische Studien zu Meister Eckhart lieferte und in Zusammenarbeit mit dem philosophiehistorischen Institut der Universität Regenburg sowie der Katholischen Akademie in Bayern durchgeführt wurde, war sehr gut besucht und wurde von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen mit Lob bedacht. An dieser Stelle danke ich Prof. Dr. Schönberger und Dr. Grotz für die umsichtige Planung und Gestaltung. Ebenso danke ich der katholischen Akademie in Bayern, die für eine breit gestreute Einladung sorgte und mit ihrem Team bei der Durchführung half. Hier bin ich oft, auch von Nicht-Teilnehmern, gefragt worden, ob Texte zur Verfügung stehen. Da wir die Texte im Jahrbuch veröffentlichen, dauert das noch an. Aber ich werde einen Überblick, dem sich meine Zusammenfassung in Regensburg anschließt, mit den Einladungen zu den nächsten Tagungen im Herbst verschicken. Es handelt sich dabei um zwei Tagungen im Gedenkjahr 2010 (Meister Eckharts Geburt wird bekanntlich für 1260 angenommen). Die Jahrestagung der Meister Eckhart Gesellschaft mit der 2010 erforderlichen Mitgliederversammlung wird 12. bis 14. März 2010 in München in der Katholischen Akademie in Bayern stattfinden. Wir werden das Haus ganz zur Verfügung haben, so daß dort auch ein Teil der Übernachtungen möglich ist. Als Arbeitstitel für die Tagung, an der wir noch arbeiten, schlage ich nach Absprache mit dem Vorstand vor: „Meister Eckhart im Original. Die Texte des Meisters im Gespräch mit aktuellen Eckhartbildern“. Damit sind zwei Anliegen verbunden: erstens, eine textnahe Begegnung mit Eckhart zu ermöglichen; zweitens, über die unterschiedlichen Eckhart-Reprisen heute zu diskutieren. Darüber hinaus haben wir als MEG eine Tagung in Paris angeregt und werden sie unter Federführung von Professor Dr. Ruedi Imbach (Sorbonne, derzeit Wissenschaftskolleg Berlin) gestalten. Sie wird 28. bis 30. Mai 2010 im Heinrich Heine Haus in Paris stattfinden. Das Thema ist „Rencontre á Paris 1310: Marguerite Porete, Dante, Lullus et Eckhart“. Ausgangspunkt ist die Verbrennung der Begine Marguerite Porete als hartnäckige Ketzerin am 1. Juni 1310 auf dem Marktplatz von Paris. Marguerite hat das berühmte und vielfach übersetzte Buch „Le miroir des simples ámes“ geschrieben. Viele Forscher gehen davon aus, daß Meister Eckhart das Buch kannte, so daß man Parallelen und Unterschiede ausweisen kann. Eckhart kam bekanntlich erst 1311 nach Paris, aber Dante weilte 1310 dort als poltischer Flüchtling und Reimundus Lullus, der u.a. einen berühmten Religionsdialog geschrieben hat, führte dort 1310 u.a. seine Auseinandersetzungen mit der Scholastik fort. Für das 700. Gedenkjahr für Marguerite sind auch weitere Veranstaltungen und Medien-Initiativen vorgesehen, um die ich bemühe und dann im Herbst Genaueres sagen kann. Leider wird die Übersetzung ihres Werkes (von Louise Gnädinger im Artemis Verlag), die längst vergriffen ist, nicht wieder aufgelegt. Über weitere Planungen für 2010 als Eckhart-Gedenkjahr sind wir im Gespräch. Da ich seit April 2009, inzwischen in Tübingen pensioniert, wenn auch mit abnehmenden Aufwand weiter vertretend, als Fellow an einem Forscherkolleg des Max Weber Kollegs in Erfurt teilnehme, bin ich mit anderen Initiatoren auch darum bemüht, Meister Eckhart in Erfurt eine besondere Präsenz im Kulturleben 2010 zu verschaffen. Darüber hinaus sind wir schon länger in Verhandlungen darüber, ob und wie der von der Thüringer Regierung und Erfurter Universität ausgesprochene Wunsch, der MEG ein Erfurter Standbein zu geben, realisiert werden kann. Über all das hoffe ich, bald mehr Informationen liefern zu können. Wir sind gut in der Zeit für die Planung 2010, die Publikationen, die Daten, die Häuser und die Themen stehen. Ich möchte allen Mitgliedern, die sich besonders bemüht haben, mir bei meiner Aufgabe zu helfen, herzlich danken. Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für die Sommerferien, Prof. Dr. Dietmar Mieth | |||||||||||||||||||||||||||||||||